Kaufratgeber · Schlafzimmer
Holzbett, Metallbett oder Polsterbett: Welches Bett passt zu dir?
Ein Bett kaufst du nicht für die fünf Minuten im Möbelhaus, sondern für viele Jahre. Acht Jahre sind fast 3.000 Nächte. Dazu kommen Sonntagmorgen im Bett, Serienabende und das eine Kapitel, aus dem dann doch drei werden. Kein Wunder, dass die Wahl zwischen Holz, Metall und Polster schwerer fällt als die Wahl der Bettwäsche.
Jedes Material hat seinen eigenen Charakter. Ein Metallbett ist unkompliziert: Zum Putzen reicht ein feuchtes Tuch. Ein Holzbett wirkt warm und natürlich, ist aber schwer. Und ein Polsterbett ist fast wie ein Sofa, auf dem du auch schlafen kannst. In diesem Ratgeber findest du heraus, welches Bett zu deinem Alltag passt. Außerdem erfährst du, was gegen Quietschen und Flecken hilft, wie hoch dein Bett sein sollte und warum sich ein Maßband vor dem Kauf lohnt.
Werbung: Dieser Ratgeber enthält Affiliate-Links. Wenn du darüber kaufst, bekommt Ateliology eine kleine Provision. Für dich wird es nicht teurer. Die Raumbilder sind KI-Bilder auf Basis echter Produkte. Es gelten die Angaben im jeweiligen Shop.
Die Kurzantwort: Welches Bett für wen?
- Metallbett: für dich, wenn du es leicht, luftig und pflegeleicht magst oder ein günstiges Bett fürs Gästezimmer oder die erste eigene Wohnung suchst.
- Holzbett: für dich, wenn du natürliche Materialien liebst, ein stabiles Bett für viele Jahre willst und beim Umzug ein paar Kilo mehr in Kauf nimmst.
- Polsterbett: für dich, wenn du im Bett liest, Serien schaust oder frühstückst und dich gern an ein weiches Kopfteil lehnst.
| Metallbett | Holzbett | Polsterbett | |
|---|---|---|---|
| Putzen | Abwischen, fertig | Je nach Oberfläche ölen, wachsen oder feucht wischen | Regelmäßig absaugen, Flecken nach Pflegeetikett |
| Anlehnen | Hart und kühl, Kissen nötig | Fest, fühlt sich warm an | Weich, ideal zum Lesen |
| Wirkung im Raum | Leicht und luftig | Warm und natürlich | Gemütlich und weich |
| Geräusche | Quietscht, wenn sich Schrauben lockern | Knarrt, wenn sich Schrauben lockern | Stoff dämpft, der Rahmen darunter kann trotzdem knarren |
| Umzug | Leicht, schnell abgebaut | Schwer, meist zu zweit | Breite Rahmen brauchen Platz |
| Staub und Tierhaare | Kaum ein Problem | Glatte Flächen, gut zu putzen | Sammeln sich im Stoff und in den Nähten |
| Passt zu | Industrial, Vintage, Grandmillennial | Japandi, Modern Organic, Boho | Modern Luxury, Hollywood Regency, Hygge |
Welches Bett passt zu dir? Der Schnelltest
Beantworte die vier Fragen ganz spontan und merk dir jeweils den Buchstaben. Am Ende zählst du, welcher Buchstabe am häufigsten vorkommt. Falsche Antworten gibt es nicht.
- Was machst du im Bett außer schlafen? A: Nichts, Licht aus und gut. B: Mal ein Buch, mal ein Film. C: Frühstück, Serien, Laptop, eigentlich alles.
- Wie gern putzt du? A: So wenig wie möglich. B: Ein bisschen Pflege ist okay. C: Staubsaugen macht mir nichts aus.
- Wie oft ziehst du um? A: Öfter, da zählt jedes Kilo. B: Selten, das Bett soll lange bleiben. C: Egal, Hauptsache gemütlich.
- Wie soll sich dein Schlafzimmer anfühlen? A: Luftig und aufgeräumt. B: Natürlich und warm. C: Weich und ein bisschen luxuriös.
Meistens A: Ein Metallbett passt zu dir. Meistens B: Schau dir Holzbetten an. Meistens C: Du wirst ein Polsterbett lieben. Gemischt? Ganz normal. Dann helfen dir die Abschnitte unten. Ein Holzbett mit einem großen Rückenkissen ist oft ein guter Mittelweg.
Gestell oder Bezug? Was die Begriffe bedeuten
Im Möbelhaus klingen Holz, Metall und Samt wie drei gleiche Kategorien. Das stimmt aber nicht. Holz und Metall beschreiben das Gestell, also den Rahmen des Betts. Samt, Velours oder Cord beschreiben den Stoff, mit dem ein Polsterbett bezogen ist. Unter dem Stoff steckt wieder ein Rahmen aus Holz, Holzwerkstoff oder Metall.
Schau beim Preisvergleich auch auf den Lieferumfang: Ist ein Lattenrost dabei? Brauchst du noch eine Matratze? Ein Angebot ist erst günstig, wenn du weißt, was genau geliefert wird.
Metallbett: Vor- und Nachteile

Ein Metallbett ist ideal, wenn du wenig Zeit mit Putzen verbringen willst. Der glatte Rahmen hat keine Nähte, in denen sich Haare oder Krümel sammeln. Meist reicht ein leicht feuchtes Tuch. Die dünnen Stangen lassen kleine Räume luftiger wirken. Außerdem sind Metallbetten oft recht günstig.
- Vorteile: leicht zu putzen, leicht zu tragen, luftige Optik, oft günstig.
- Nachteile: hart und kühl zum Anlehnen, kann quietschen, wenn sich Schrauben lockern.
Der größte Nachteil zeigt sich beim Anlehnen: Metall ist hart und fühlt sich kühl an. Kälter schläfst du deshalb nicht. Wenn du gern im Bett liest, brauchst du aber ein großes Rückenkissen, das nicht zwischen die Stangen rutscht.
Achte auch auf die Maße. Ein Beispiel: Beim schwarzen Metallbett unten bleiben unter dem Rahmen nur 11 cm frei. Das sieht luftig aus, aber eine 20 cm hohe Kiste passt nicht darunter. Wenn du dort Bettwäsche verstauen willst, brauchst du flache Unterbettboxen.
Quietscht ein Metallbett? Fünf Tipps gegen Geräusche
Ob ein Bett quietscht, hängt weniger vom Material ab als davon, wie gut alles verbunden ist. Auch Holzbetten knarren, wenn sich etwas gelockert hat. Das hilft:
- Schrauben nachziehen: Vor allem in den ersten Wochen lockern sich Schrauben. Zieh sie so fest, wie es in der Aufbauanleitung steht.
- Mittelfuß prüfen: Der Fuß in der Mitte sollte den Boden berühren. Ist der Boden uneben, helfen Filzgleiter.
- Lattenrost prüfen: Oft reibt der Lattenrost am Rahmen. Filzstreifen auf den Auflageleisten machen das leiser.
- Federholzleisten prüfen: Die Federholzleisten, also die Latten des Lattenrosts, stecken an den Enden in Leistenkappen. Sitzt eine Leiste locker oder ist eine Kappe gebrochen, knarrt es bei jeder Bewegung.
- Wenig Öl: Öl oder Spray nur an Metallteilen benutzen und nur, wenn der Hersteller es erlaubt. Auf Holz, Teppich und Bettwäsche macht es Flecken.
Ein Metallbett fürs Gästezimmer

Soll das Gästezimmer tagsüber auch Büro oder Leseecke sein? Dann ist ein Tagesbett eine gute Lösung. Tagsüber ist es mit ein paar Kissen ein Sofa, nachts ein Bett für Besuch. Achte auf den Lieferumfang: Beim weißen Tagesbett unten mit 90 × 200 cm sind Matratze und Lattenrost zum Beispiel nicht dabei.
Holzbett: Vor- und Nachteile

Ein Holzbett bringt Wärme ins Schlafzimmer. Die Maserung, also das natürliche Muster im Holz, macht jedes Bett ein bisschen einzigartig. Holz fühlt sich wärmer an als Metall und ist sehr stabil. Bei manchen Oberflächen lassen sich Kratzer sogar ausbessern. Ganz unempfindlich ist Holz aber nicht.
- Vorteile: warme, natürliche Optik, sehr stabil, hält lange, Kratzer oft ausbesserbar.
- Nachteile: schwer, beim Umzug aufwendig, die Pflege hängt von der Oberfläche ab.
Nicht jedes Holz wird gleich gepflegt. Geöltes Holz pflegst du mit Möbelöl, gewachstes Holz mit Wachs. Lackiertes Holz wischst du nur mit einem leicht feuchten Tuch ab. Deshalb solltest du nicht jedes Holzbett einfach einölen. Einen guten Überblick gibt das VerbraucherFenster Hessen.
Denk auch an die Höhe deines Zimmers. Das Himmelbett aus Akazie unten ist 224 cm hoch. Unter einer Dachschräge wird das schnell eng. Dafür bleiben unter dem Rahmen 31 cm frei, genug Platz für Kisten.
Ein Holzbett mit Platz für Kisten

Du magst Holz, aber keinen Himmel? Dann ist ein Balkenbett aus Eiche eine schöne Wahl. Beim Beispiel unten bleiben 23 cm unter dem Rahmen frei. Miss trotzdem deine Kiste nach, denn auch Stützen können im Weg sein. Bedenke auch den Platzbedarf: Mit den breiten Balken braucht ein Bett mit 200 × 200 cm Liegefläche insgesamt 224 × 228 cm. Und such dir Hilfe für den Aufbau, denn massive Eiche ist schwer.
Polsterbett: Vor- und Nachteile

Ein Polsterbett ist perfekt für alle, die abends noch im Bett lesen oder fernsehen. Das weiche Kopfteil ist bequem zum Anlehnen, und der Stoff bringt Farbe ins Zimmer. Setz dich vor dem Kauf am besten einmal hin: Ist das Kopfteil hoch genug? Ist es bequem? Und bleibt über einer dicken Matratze noch genug Polster für deinen Rücken?
- Vorteile: bequem zum Anlehnen, gemütliche Optik, viele Farben und Stoffe, oft mit Stauraum.
- Nachteile: mehr Pflege, Staub und Haare sammeln sich in den Nähten, Flecken machen mehr Arbeit.
Viele Polsterbetten haben einen Bettkasten, also Stauraum im Bett. Das ist praktisch für Winterdecken. Dafür ist unter dem Bett meist kaum Platz, beim schwarzen Polsterbett unten zum Beispiel nur 5 cm.
Polsterbett reinigen: So bleibt der Stoff schön
Keine Sorge: Du musst dein Bett nicht ständig waschen. Die meisten Bezüge bleiben am Bett. Mit diesen Regeln bleibt der Stoff lange schön:
- Regelmäßig absaugen: am besten mit einer weichen Polsterdüse, auch in den Nähten.
- Flecken tupfen, nicht reiben: Nimm frische Flecken sofort mit einem hellen Tuch auf.
- Erst testen: Probier jedes Putzmittel zuerst an einer Stelle aus, die man nicht sieht.
- Wenig Wasser: Samt und Velours mögen keine Nässe. Dampf nur, wenn es auf dem Pflegeetikett erlaubt ist.
- Abnehmbar ist nicht gleich waschbar: Ein Bezug gehört nur in die Waschmaschine, wenn es auf dem Etikett steht.
Jeder Stoff ist etwas anders, das zeigen zum Beispiel die Samt-Pflegehinweise von IKEA. Im Zweifel gilt: Das Pflegeetikett weiß es am besten.
Samt, Velours, Cord oder Webstoff?

Samt und Velours haben kurze, weiche Fasern. Je nachdem, in welche Richtung sie liegen, wirkt der Stoff heller oder dunkler. Manchmal sieht eine Druckstelle aus wie ein Fleck, ist aber keiner. Cord hat feine Rillen. Das sieht schön aus, aber in den Rillen sammelt sich Staub. Webstoffe sind oft am unkompliziertesten.
Bestell am besten eine Stoffprobe und leg sie dorthin, wo das Bett stehen soll. Gefällt dir die Farbe auch am Abend? Fühlt sich der Stoff gut an? Hast du Haustiere, dann meide Stoffe mit Schlaufen oder grober Struktur. Darin bleiben Krallen leicht hängen.
Achte bei Polsterbetten auch auf die Außenmaße. Breite Ränder sehen großzügig aus, brauchen aber Platz. Beim dunkelgrauen Cordbett unten wird aus 180 × 200 cm Liegefläche ein Bett mit 222 × 243 cm. Bettkasten und Lattenrost sind dabei, die Matratze nicht.
Polsterbett oder Boxspringbett: Wo liegt der Unterschied?
Viele verwechseln die beiden, weil Boxspringbetten oft auch mit Stoff bezogen sind. Der Unterschied liegt im Inneren. Ein Polsterbett ist ein gepolsterter Rahmen. Darin liegen ein Lattenrost und eine Matratze. Ein Boxspringbett hat keinen Lattenrost. Stattdessen liegt die Matratze auf einem gefederten Unterteil, der Box. Oben drauf kommt meist noch eine dünne Auflage, der Topper.
Deshalb sind Boxspringbetten meist höher und fühlen sich an wie ein Hotelbett. Ein Polsterbett ist flexibler: Matratze und Lattenrost suchst du selbst aus und kannst sie später austauschen. Wenn du gern niedrig schläfst oder deine Matratze behalten willst, passt ein Polster-, Holz- oder Metallbett meist besser.
Welches Bett passt zu deinem Einrichtungsstil?
Das Bett ist das größte Möbel im Schlafzimmer. Deshalb bestimmt es stark, wie der Raum wirkt. Diese Kombinationen passen fast immer:
- Schwarzes Metallbett: klar und schlicht, passt zu Industrial oder als Kontrast in einer hellen Altbauwohnung.
- Verziertes Metall- oder Himmelbett: romantisch und nostalgisch, perfekt für Grandmillennial und Vintage.
- Helles Holzbett mit niedrigem Rahmen: ruhig und natürlich, ideal für Japandi und Modern Organic.
- Polsterbett aus Samt: mit Gold und Spiegeln passend zu Hollywood Regency, in dunklen Farben zu Modern Luxury.
- Weiches Polsterbett mit vielen Kissen und Decken: gemütlich wie im Hygge-Stil.
Mehr Ideen für den ganzen Raum findest du in unseren Einrichtungsideen fürs Schlafzimmer.
Die richtige Betthöhe: Einfach draufsetzen
Wie hoch dein Bett sein sollte, merkst du jeden Morgen beim Aufstehen. Faustregeln nach Körpergröße sind ungenau, denn gleich große Menschen haben unterschiedlich lange Beine. Und eine Matratze gibt beim Sitzen etwas nach.
Der beste Test ist einfach: Setz dich seitlich auf das Bett, mit Matratze. Deine Füße sollten flach auf dem Boden stehen, und du solltest ohne Schwung aufstehen können. Ein guter erster Anhaltspunkt ist die Sitzhöhe eines Stuhls, auf dem du gern sitzt. So empfiehlt es auch der Betten.de-Ratgeber zur Betthöhe.
Betten mit einer Einstiegshöhe ab etwa 50 bis 55 cm nennen viele Händler „Komforthöhe“. Sie sind gut für ältere Menschen oder wenn Knie oder Hüfte Probleme machen, weil das Aufstehen leichter fällt.
Beim Onlinekauf rechnest du die Einstiegshöhe aus den Angaben im Shop aus. Meist findest du dort die Rahmenhöhe und die Einlegetiefe. Die Einlegetiefe ist der Abstand von der Oberkante des Rahmens bis zu den Auflageleisten, auf denen der Lattenrost liegt. Diesen Teil ziehst du ab, denn so tief liegen Lattenrost und Matratze im Rahmen:
Einstiegshöhe = Rahmenhöhe − Einlegetiefe + Lattenrost + Matratze + Topper
Ein Beispiel: Der Rahmen ist 45 cm hoch, die Einlegetiefe beträgt 20 cm. Der Lattenrost ist 7 cm hoch, die Matratze 22 cm und der Topper 5 cm. Das ergibt 45 − 20 + 7 + 22 + 5 = 59 cm. Beim Sitzen sinkst du noch ein wenig ein.
Achtung: Manche Händler messen die Einlegetiefe bis zur Oberkante des Lattenrosts. Dann fällt der Lattenrost in der Rechnung weg. Nennt der Händler direkt die Höhe der Liegefläche, rechnest du nur noch Matratze und Topper dazu. Steht nicht klar in der Beschreibung, wie gemessen wurde, frag lieber nach.
Stauraum unter dem Bett: Passt die Kiste wirklich?
Auf Produktfotos sieht es oft nach viel Platz aus. Zu Hause bleibt die Kiste dann doch hängen. Wichtig ist die Bodenfreiheit, also der Abstand zwischen Boden und Unterkante des Bettrahmens. Aber auch Querstreben, Stützen in der Mitte oder ein dicker Teppich können im Weg sein.
Ist deine Kiste 20 cm hoch, such nach einem Bett mit 20 bis 25 cm Bodenfreiheit. Genau 20 cm sind zu knapp. Miss die Kiste mit Deckel, Griffen und Rollen und rechne ein bisschen Luft dazu. Soll ein Saugroboter unter das Bett fahren, miss auch ihn nach.
Checkliste: Bevor du bestellst
- Wenig putzen? Ein glatter Rahmen aus Metall oder Holz.
- Viel im Bett lesen oder fernsehen? Ein gepolstertes Kopfteil oder ein großes Rückenkissen.
- Ein Bett für viele Jahre? Massivholz, bei dem man Kratzer ausbessern kann.
- Stauraum nötig? Ein Bettkasten oder genug Platz unter dem Bett für deine Kisten.
- Oft umziehen? Ein leichtes Bett, das sich schnell auf- und abbauen lässt.
- Alles gemessen? Die Außenmaße des Betts, nicht nur die Liegefläche, dazu Türbreite und Treppenhaus.
Rechne am Ende auch Matratze, Lattenrost, Lieferung und Aufbau zum Preis dazu. Wenn du bequem sitzt, gut an deinen Stauraum kommst und mit der Pflege zurechtkommst, hast du dein Bett gefunden. Die schöne Bettwäsche darfst du dir natürlich schon jetzt aussuchen.
Preise zuletzt geprüft am 28. September 2026. Maße laut Angaben der Händler. Die Produkte sind eine Auswahl der Redaktion, kein Test.
Häufige Fragen zum Bettenkauf
Was ist besser: Holzbett oder Metallbett?
Keins ist grundsätzlich besser. Ein Metallbett ist leichter, einfacher zu putzen und oft günstiger. Ein Holzbett wirkt wärmer, ist sehr stabil und Kratzer lassen sich oft ausbessern. Entscheidend sind dein Alltag, dein Budget und wie oft du umziehst.
Polsterbett oder Boxspringbett: Was ist der Unterschied?
Ein Polsterbett ist ein gepolsterter Rahmen mit Lattenrost und Matratze. Ein Boxspringbett hat statt des Lattenrosts ein gefedertes Unterteil, darauf liegen die Matratze und meist ein Topper. Boxspringbetten sind deshalb meist höher. Beim Polsterbett kannst du Matratze und Lattenrost freier wählen.
Quietschen Metallbetten?
Nicht mehr als andere Betten, wenn alles gut sitzt. Meist sind lockere Schrauben schuld, ein Mittelfuß ohne Bodenkontakt oder ein Lattenrost, der am Rahmen reibt. Schrauben nachziehen und Filzstreifen auf die Auflageleisten kleben hilft oft schon.
Sind Polsterbetten für Allergiker geeignet?
Im Stoff sammelt sich mehr Staub als auf einem glatten Rahmen. Wer auf Hausstaub reagiert, kommt mit einem Metall- oder Holzbett oft besser zurecht. Wenn du es regelmäßig absaugst, ist aber auch ein Polsterbett gut zu pflegen. Bei einer Allergie frag am besten deine Ärztin oder deinen Arzt.
Welche Betthöhe ist richtig?
Die Höhe, bei der deine Füße im Sitzen flach auf dem Boden stehen und du leicht aufstehen kannst. Viele Händler nennen Betten ab etwa 50 bis 55 cm Einstiegshöhe „Komforthöhe“. Für ältere Menschen ist das oft angenehmer. Am besten probierst du es aus, mit Matratze.









