Ikonische Möbel
Möbelstücke mit echter Geschichte — wer sie entworfen hat, aus welcher Epoche sie stammen und warum sie auch heute noch als Statement Piece funktionieren.
Warrings Chippendale Sideboard
Geschwungene Cabriole-Beine, ornamentierte Fronten und über 250 Jahre Designgeschichte in einem Möbelstück: Das Warrings Chippendale Sideboard vereint englisches Rokoko des 18. Jahrhunderts mit deutscher Stilmöbelkultur der Nachkriegszeit.
AnsehenEgg Chair
Eine hohe, geschwungene Rückenlehne, seitlich auslaufende Flügel und eine fast skulpturale Form: Kaum ein Möbelstück besitzt eine so unmittelbar erkennbare Silhouette wie der Egg Chair von Arne Jacobsen — ein Symbol für den skandinavischen Modernismus der Nachkriegszeit.
AnsehenBarcelona Chair
Ein flaches, fast schwebendes Sitzpolster, ein markantes X-förmiges Stahlgestell und charakteristisch geknöpftes Leder: Der Barcelona Chair steht wie kaum ein anderes Möbelstück für die Idee, dass Reduktion luxuriöser wirken kann als Ornament.
AnsehenTulip Table
Ein einzelner skulpturaler Sockel statt vier Tischbeine, eine Platte, die scheinbar über dem Boden schwebt: Der Tulip Table ist Eero Saarinens Antwort auf das, was er den „Slum aus Beinen" unter modernen Möbeln nannte — und eine der unverkennbarsten Silhouetten der Designgeschichte.
AnsehenEames Lounge Chair
Gebogene Sperrholzschalen, dicke schwarze Lederpolster und eine Silhouette, die den klassischen Club-Sessel neu erfand: Der 1956 eingeführte Eames Lounge Chair mit Ottoman wurde zu einem der prägendsten Objekte der Möbelgeschichte des 20. Jahrhunderts — und zu einem seltenen Fall einer modernistischen Ikone, die bis heute spürbar luxuriös wirkt.
AnsehenArco-Leuchte
Ein schwerer Carrara-Marmorblock, ein weit schwingender Edelstahlbogen und ein Schirm, der meterweit vom Sockel entfernt schwebt: Die Arco-Stehleuchte übersetzte die Straßenlaterne fürs häusliche Leben — und wurde zu einer der wiedererkennbarsten Silhouetten der Designgeschichte des 20. Jahrhunderts.
AnsehenTogo Sofa
Kein Holz, kein Metall, kein sichtbares Gestell — nur gestapelte, gesteppte Schaumstoffpolster, die sich wie eine zerknautschte Zahnpastatube über den Boden legen. Das Togo Sofa brach 1973 mit jeder Regel des klassischen Sofabaus und wurde trotzdem (oder gerade deshalb) zum meistverkauften Sofa der Firmengeschichte von Ligne Roset.
AnsehenWomb Chair
Auf Bitte einer Kundin entworfen, die sich einen Sessel wünschte, „in den man sich zusammenrollen kann wie in einer Schale" — der Womb Chair wurde 1948 zu einem der ersten Möbelstücke, das gezielt psychologischen Komfort statt bloße Sitzfläche zum Designziel machte.
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