LC4 Chaiselongue
Le Corbusier, Charlotte Perriand, Pierre Jeanneret — Cassina, Italien (Lizenzfertigung)
Die LC4 legt eine geschwungene Liegefläche auf einen getrennten Sockel. Ihr sichtbarer Aufbau macht unterschiedliche Ruhepositionen nachvollziehbar.
Ein gemeinsamer Entwurf
Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand entwickelten die Liege 1928. Sie gehört zu ihren Untersuchungen moderner Wohnmöbel. Alle drei Namen sind für die Einordnung wichtig; der bekannte Modellname verkürzt diese gemeinsame Arbeit.
Die Kurve bestimmt die Haltung
Der obere Rahmen lässt sich auf dem Sockel in seiner Neigung verändern. Auflage und Nackenrolle ergänzen die körperbezogene Form. Bezug, Polsterzustand und Einstellung beeinflussen, wie angenehm das Liegen tatsächlich ist.
Eine Liege braucht Freiraum
Plane den Zugang von der Seite und genug Abstand am Kopf- und Fußende. Neben einer ruhigen Wand bleibt die Kontur lesbar. Ein kleiner erreichbarer Tisch ergänzt den Ruheplatz, ohne sich zwischen Liege und Laufweg zu drängen.


