Akari Lichtskulptur
Isamu Noguchi — Vitra / Ozeki, Japan
Papier, Bambusrippen und Licht: Isamu Noguchis Akari-Leuchten zeigen, wie wenig Material eine starke räumliche Wirkung braucht.
Lichtskulpturen aus Gifu
Noguchi begann die Akari-Serie 1951 nach einem Besuch in Gifu in Japan. Die Entwürfe verbinden die dortige Laternenfertigung mit seiner bildhauerischen Arbeit. Zur Familie gehören sehr unterschiedliche Tisch-, Boden- und Pendelformen.
Die Hülle bleibt sichtbar
Das Papier streut das Licht; die Rippen zeichnen sich als feine Linien ab. Tagsüber wirken Kontur und Papieroberfläche, abends wird der ganze Körper zum leuchtenden Volumen. Wie warm das Licht erscheint, hängt auch vom Leuchtmittel ab.
Einen ruhigen Lichtpunkt schaffen
Neben Holz, Leinen oder einer verputzten Wand wird die feine Oberfläche gut sichtbar. Stelle die empfindliche Hülle abseits enger Laufwege und feuchter Bereiche auf. Zum Lesen kann eine gezieltere Lichtquelle ergänzend sinnvoll sein.



